Weltenausflug

Ab und zu unternahm und unternehme ich Ausflüge in andere Welten. Als Resultat entstanden und entstehen kleinere Artikel, Abhandlungen und Beiträge zu verschiedensten Themen.

Zitate aus dem Buch „Management. Das A und O des Handwerks.“ von Fredmund Malik

„Wachstum [am externen Markt oder in bestimmten Kundensegmenten] darf kein oberstes Unternehmensziel sein, insbesondere nicht das Wachstum der Umsätze. Man darf Wachstumsziele daher nie als Input für eine Strategie verwenden, sondern sie müssen den Output darstellen.“

„Eine brauchbare Business Mission muss [die] drei Elemente [Bedarf, Stärken und Überzeugung / Glauben] umfassen […] Die Klärung jedes einzelnen Elementes für sich ist wichtig genug […] wenn folgenreiche Entscheidungen über Strategie, Struktur und Kultur eines Unternehmens eine vertretbare Grundlage haben sollen. [Aber] erst aus dem Zusammenwirken, aus der Interaktion dieser drei Elemente, ergibt sich ein Ganzes [und es] entstehen so wichtige Dinge wie [Nutzen (Bedarf + Stärken), Stolz / Selbstrespekt / Selbstvertrauen (Stärken + Überzeugung) und Sinn (Überzeugung + Bedarf)].“

„Eine Business Mission ist umso leichter realisierbar, je mehr sie zur Konzentration der Kräfte zwingt. […] Sowie man versucht mehrere Zwecke zu verfolgen, sind Erosion, Mittelmäßigkeit und nicht selten Untergang die Folge. [Zudem ist] eine Business Mission […] umso erfolgversprechender, je mehr sie das Unternehmen zwingt, sich von anderen zu unterscheiden, je mehr sie auf Alleinstellung und Einzigartigkeit hinleitet.“

„Es gibt [die] sechs Schlüsselgrößen [Marktstellung, Innovationsleistung, Produktivität, Attraktivität für gute Leute, Liquidität und Gewinnerfordernis] zur Beurteilung des Unternehmenserfolges. […] Sie sind […] die Kernfaktoren jeder Unternehmensstrategie. […] Die tragenden Pfeiler eines Unternehmens sind [dabei] Kundennutzen und Produktivität [/ Wettbewerbsfähigkeit]. [… Es handelt sich hierbei um] die beiden unbestechlichen und nicht manipulierbaren Orientierungsgrößen für die Unternehmensführung. […] Es gibt nur eine zuverlässige Logik für gute Unternehmensführung: den Kunden besser zu bedienen, als die vorhandene Konkurrenten das können. […] .Die einfachst mögliche Strategie lautet [deshalb]: Maximierung des Kundennutzens und Maximierung der Produktionseffizienz. Diese beiden Ziele können nicht falsch sein, und wenn man in einem Unternehmen nicht auf anderen Gebieten gravierende Fehler macht, ist das Unternehmen immer auf der gesunden Seite.“

„Nur wenn mit dem Wachstum der Umsätze auch die Gesamtproduktivität steigt, ist es ein gesundes Wachstum das […] zu Muskelkraft, zu Stärke, führt. Stagniert hingegen die Gesamtproduktivität eines wachsenden Unternehmens, dann ist es der Weg zur Fettleibigkeit. Wenn die Gesamtproduktivität bei Wachstum aber zurückgeht, dann ist das Unternehmen krank.“

„Ein Unternehmen, das alle Schwächen beseitigt hat, ist erst mittelmäßig […] Wirklicher Unternehmenserfolg resultiert [daher] immer aus der Nutzung und Ausbeutung einer besonderen Stärke und in der Regel einer Stärke, die das Unternehmen schon hat […] Daher muss man sich bei der Erarbeitung einer Unternehmensstrategie zuerst und vor allem auf die Identifikation von Stärken konzentrieren. Die Schwächen festzustellen, ist [dagegen] kinderleicht. […] Nicht beseitigte Schwächen können den Erfolg eines Unternehmens limitieren, aber die beseitigten Schwächen können den Erfolg nie begründen und herbeiführen.“

Bedarf: Was ist der Bedarf unserer Kunden?

Sie hätten gern eine Beschleunigung durch teilweise oder vollständige, 100% transparente Automatisierung Ihrer Geschäftsprozesse? Sie erhoffen sich eine Vermeidung von Irrwegen und Missbräuchen durch konsequente Führung, Validierung, Unterstützung und passgenaue Berechtigungsvergabe? Sie wünschen eine maximale Vereinfachung durch praxistaugliche Bedienbarkeit, größtmögliche Komplexitätsreduktion und bestmögliche Effizienzsteigerung? Kurz und Knapp: Sie träumen von einer höchstmöglichen Qualitätsverbesserung mit gleichzeitiger Kostensenkung durch intelligenten Einsatz der IT?

Dann kommen Sie zu uns.
Wir machen Ihre Träume wahr!

Überzeugung / Glauben: Was ist unsere innere Überzeugung?

Wir leben in einer schnelllebigen, komplex-innovativen Welt. Einer Welt, in der sämtliche Geschäftsprozesse nur noch mittels der Informationstechnologie beherrschbar sind und / oder signifikant verbessert werden können. Die IT hat sich damit schleichend von einem kleinen Hilfsmittel zu einem wichtigen, unabdingbaren Unternehmenserfolgsfaktor entwickelt. Wir sind überzeugt, dass ein echter Mehrwert hinsichtlich Qualität & Effizienz und damit einhergehend ein maximaler Beitrag zu Ihrem Unternehmenserfolg, nur durch eine vollständige, konsistente und optimal aufeinander abgestimmte Business- & IT-Lösung möglich ist.

Sie stimmen dem uneingeschränkt zu?
Dann leben Sie diese Überzeugung!
Wir unterstützen Sie dabei.

Stärke: Was können wir besonders gut?

Mit Blick auf Kosten, Fehlerrate, Reifegrad und Flexibilität ist der Einsatz einer in der Praxis bewährten Standardlösung, wie der SAP Business Suite, eindeutig einer Individualentwicklung vorzuziehen. Diese Standardlösung umfasst zahlreiche bei anderen Kunden erprobte Best Practices und lässt sich darüber hinaus flexibel kundenspezifisch anpassen. In einigen Fällen stößt die Konfiguration der Standardlösung jedoch an ihre Grenzen, da diese Form der Anpassung nur in dem Maße möglich ist, wie dies vom Hersteller vorgesehen wurde. Und hier kommt die Anwendungsentwicklung ins Spiel: Neben dem Erfinden kompletter Individuallösungen und Add-ons, also Funktionalitäten, die vom Hersteller aus verschiedenen Gründen überhaupt nicht angedacht waren, sind wir in der Lage, den Standard beliebig und ohne Einschränkungen zu “verzaubern” und hierbei durch Veränderung und Erweiterung echte, einmalige, noch nie dagewesene Innovationen zu implementieren. Darüber hinaus können wir, durch unser Knowhow und unsere Fähigkeiten in der Programmanalyse, die Anwendungsberatung und -betreuung bei der Forschung nach (geheimen) Customizingtabellen, Stammdateninkonsistenzen, Konfigurations- und Softwarefehlern intensiv unterstützen.

Wir Erfinder, Forscher und Zauberer lieben Herausforderungen!
Sie auch?

Stolz / Selbstrespekt / Selbstvertrauen (Stärke + Überzeugung): Wir sind die besten!

Wir verstehen unsere Mission darin, gemeinsam mit Ihnen und unseren Beratungs- und Betreuungskollegen Ihre Geschäftsprozesse maximal zu optimieren, die geeignetste Standard-IT-Lösung auszuwählen und diese gemäß vorangehender ausführlicher Bedarfsanalyse mittels Konfiguration und Programmierung 100% passend für Ihr Unternehmen auszuprägen. Die Welt steht nach erfolgreichem Test und gelungener Produktivsetzung jedoch nicht still: Auch ein anschließender stabiler + effizienter Betrieb und die kontinuierliche + flexible + innovative Weiterentwicklung Ihrer- Unserer Business- & IT-Lösung ist uns eine Herzensangelegenheit!

Packen wir es gemeinsam an!
Ihre Anwendungsentwicklung.

Unternehmensvision

Vision

In 5 Jahren zählen wir zu den besten IT-Dienstleistern der Welt.

Ist-Situation

Aktuell befinden wir uns bezüglich Umsatz auf Rang 128, Mitarbeiterzahl auf Rang 64 und Rendite auf Rang 1024.

Ziel

Die Unternehmensrendite steigt von derzeit 2% auf 16%.

Strategie

Statt Umsatzerhöhung setzen wir auf Kostensenkung durch Effizienz-, Effektivitäts- und Qualitätssteigerung.

Maßnahme

Die bisher dezentral angesiedelten Anwendungsentwickler werden in einer Shared-Service-Abteilung zusammengezogen und optimal ausgebildet. Diese Abteilung wird neben der Bereitstellung von Anwendungsentwicklungsressourcen auch für die Einführung und für den Betrieb optimaler Prozesse, Methoden und Techniken der Anwendungsberatung, Anwendungsbetreuung und Anwendungsentwicklung im SAP-Umfeld verantwortlich und zuständig sein.

Abteilungsvision

Vision

Die Anwendungsentwicklungsabteilung stellt hervorragend ausgebildete Anwendungsentwicklerressourcen zur Verfügung. Zudem führt sie, durch Einführung und Betrieb geeigneter + optimaler Prozesse, Methoden und Techniken, eine signifikante und messbare Effizienz-, Effektivitäts- und Qualitätssteigerung im Tagesgeschäft eines jeden Anwendungsberaters, Anwendungsbetreuers und Anwendungsentwicklers herbei.

Als ersten Schritt (zur Motivation der Mitarbeiter) entwickelt die Abteilung folgende langfristige, belastbare, identifikationsbildende und mit Zielen, Strategien und konkreten Maßnahmen zu untersetzende Vision:

  1. Wir sind ein kompetenter, gefragter und proaktiv agierender interner Dienstleister für die Anwendungsbetreuung und Anwendungsberatung unseres Unternehmens.
  2. Wir sind verantwortlich und zuständig für alle prozessualen, methodischen und technischen Fragestellungen / Herausforderungen im Umfeld IT Service Management, Application Lifecycle Management und Custom Code Lifecycle Management.
  3. Wir erwirken eine spür- und messbare Steigerung der Effizienz, Effektivität und Qualität im Tagesgeschäfts unserer Anwendungsberater, Anwendungsbetreuer und Anwendungsentwickler und tragen damit signifikant zum weiteren Erfolg unseres Unternehmens bei.

Ist-Situation

Aktuell gibt es keine Spezialisten, sondern nur mittelmäßige Allrounder. Zudem gibt es keine standardisierten IT Service Management Prozesse.

Ziel

Die Mitarbeiter sind in spätestens 5 Jahren Spezialisten auf ihrem Gebiet, liefern höchste Qualität, sind begehrt und agieren selbständig + proaktiv. Die IT-Prozesse und IT-Werkzeuge sind in spätestens 5 Jahren nachweislich optimal auf Effizienz, Effektivität und Qualität getrimmt.

Strategie

Es werden Technologieverantwortliche für ausgewählte Technologien benannt. Diese Personen sind dafür verantwortlich, den Bedarf und die Entwicklung „ihrer“ Technologie zu beobachten und darauf aufbauend rechtzeitig Ressourcenbedarfe zu signalisieren und Schulungsmaßnahmen zu planen. Darüber hinaus werden Prozessverantwortliche für ausgewählte Prozesse benannt. Diese Personen sind dafür verantwortlich die Qualität, Effektivität und Effizient „ihres“ Prozesses zu beobachten und darauf aufbauend Optimierungen schnellstmöglich einzuplanen und umzusetzen.

Maßnahme

Herr Max Mustermann ist mit Wirkung zum 02.04.2048 Prozessverantwortlicher für das „Change- und Release Management von SAP Softwareänderungen mit dem SAP Solution Manager Change Request Management und SAP CRM IT Service Management”.

Mitarbeitervision

Vision

Herr Max Mustermann hat in 5 Jahren eine signifikante und messbare Effizienz-, Effektivitäts- und Qualitätssteigerung „seines“ IT-Prozesses erwirkt. Zudem ist er innerhalb des Unternehmens als kompetenter und proaktiv agierender Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Thema „SAP Change- und Release Management“ anerkannt und gefragt.

Ist-Situation

Herr Max Mustermann hat aktuell keine Kenntnisse auf dem Gebiet „SAP Change- und Release Management“.

Ziel

Herr Max Mustermann wird innerhalb der nächsten 2 Jahre ein standardisiertes, effizientes, effektives und qualitativ hochwertiges Change- und Release Management auf Basis des SAP Solution Manager Change Request Managements aufbauen. Zudem wird bis dahin durch ihn ein Prozess zur kontinuierlichen Überwachung und Verbesserung des Prozesses und der Lösung etabliert sein.

Strategie

Es werden Maßnahmen zum Knowhowaufbau eingeleitet. Es werden Maßnahmen zur Bereitstellung von Budget- und Personenressourcen getroffen.

Maßnahme

Herr Max Mustermann wird von seinen anderen Aufgaben entbunden, so dass er sich vollständig auf seine Aufgabe konzentrieren kann. Ihm wird ein Junior-Entwickler zur Unterstützung zur Seite gestellt. Herr Max Mustermann nimmt schnellstmöglich an Schulungen zu den Themen „ITIL Change- und Release Management“, „SAP Solution Manager Change Request Management“ und „E2E Change Control Management“ teil. Es wird mit sofortiger Wirkung ein unternehmensinternes Projekt mit unbegrenzten Budget bereitgestellt und Herr Max Mustermann als Projektleiter eingesetzt.

A – Alle aktiven Aufgaben auflisten

  1. Planen Sie jeden Arbeitstag konsequent und vernünftig, entweder am Vorabend oder morgens.
  2. Nutzen Sie für wiederkehrende Aufgaben (z.B. Dienstreisen, Meetings) Checkliste.
  3. Leben Sie ein einfaches Ablagesystem (Aktueller Vorgang auf Arbeitsplatz / Inhalte hoher Priorität in Griffweite / maximal fünf Stapel in Griffweite / Beispielstapel: Eingang + In Arbeit + Wiedervorlage + Papierkorb + Ausgang + Archiv)
  4. Bereiten Sie kommunikationsintensive Tätigkeiten (z.B. Meeting, Telefonat) mittels einer Agenda sehr gut vor (=Roter Faden) und fertigen Sie ein Protokoll an (=Verbindlichkeit). Halten diese Tätigkeit möglichst kurz (z.B. 1h vor Mittag ansetzen) und den geplanten Ablauf konsequent ein (z.B. durch Einsatz eines externen Moderators).

L – Längen festlegen

  1. Schätzen Sie für jede Tätigkeit die Länge ein.
  2. Planen Sie für wichtige Aufgaben mehr Zeit ein.
  3. Zerlegen oder Kombinieren Sie Aufgaben, denn für viele kleine Aufgaben schätzt man in der Regel zu hoch und für wenige große Aufgaben zu niedrig.
  4. Planen Sie die Aufwände so gering wie möglich, denn man braucht stets genau so viel Zeit wie einem zugestanden wird.
  5. Planen Sie den Aufwand und die Umsetzung einmalig zu Beginn realistisch ein und vermeiden Sie damit das Phänomen der „Wachsenden Aufgabe“, denn wird eine Aufgabe vor sich her geschoben, wird der Aufwand aus Gründen der Selbstrechtfertigung stetig höher eingeschätzt.
  6. Setzen Sie möglichst wenig Personen zur Bearbeitung ein, denn sind viele Personen beteiligt steigt der Aufwand aufgrund von Kommunikation, Unwägbarkeiten, Handlungsspielraum, Toleranz / Planabweichung.

P – Prioritäten setzen

  1. Sortieren bzw. Priorisieren Sie Ihre Aufgaben nach Wichtigkeit. Beachten Sie hierbei, dass bereits 20% Ihrer Tätigkeit 80% des Erfolg bringen.
  2. Korrigieren Sie die Sortierung / Priorisierung nach Dringlichkeit (Drohende Terminüberschreitung etc.).
  3. Fassen Sie gleiche Tätigkeiten in Arbeitsblöcke zusammenfassen und arbeiten Sie diese am Stück ab. Vermeiden Sie damit Zeit- und Energieverluste durch Rüstzeiten und Anwärmphasen.
  4. Planen Sie konsequent 50% Ihrer Arbeitszeit als Pufferzeiten für reaktive Aufgaben und Unvorhergesehenes ein.
  5. Berücksichtigen Sie bei der Arbeitsplanung Ihre physiologische Leistungsbereitschaftskurve, denn die höchste Leistungsbereitschaft ist in der Regel am Vormittag und späten Nachmittag.
  6. Berücksichtigen Sie bei der Arbeitsplanung Ihre Tagesstörkurve, denn Sie werden am häufigsten am späten Vormittag und frühen Nachmittag von anderen gestört.
  7. Legen Sie komplexe und kreative Aufgaben in leistungshohe und störungsarme Zeiten und tun Sie damit das Richtige im richtigen Moment.
  8. Richten Sie Sperrzeiten (auch „stille Stunden“ genannt) ein. Kommunizieren Sie diese und fordern Sie deren Einhaltung konsequent ein (z.B. Terminblocker setzen, Microsoft Outlook schließen, Telefon ausschalten).
  9. Planen Sie Pausen ein (2 Minuten aller 30 Minuten und 15 Minuten aller 2 Stunden) und nutzen Sie diese Zeit zum Abschalten. Tun Sie in dieser Zeit etwas Banales oder erledigen Sie Routineaufgaben.

E – Entscheidungen treffen

  1. Legen Sie eine Deadline für die Entscheidungsfindung fest und treffen Sie schnellstmöglich eine Entscheidung. Beachten Sie hierbei, dass der Aufwand der Entscheidungsfindung der Wichtigkeit angemessen sein sollte.
  2. Bereits 90% der Informationen genügen für eine Entscheidungsfindung und Bauchentscheidungen sind OK, denn eine zu spät getroffene Entscheidung ist 100%ig falsch.
  3. Lernen Sie „Nein“ zu sagen, denn: Wer immer ‚Ja‘ sagt macht Umsatz, wer auch mal ‚Nein‘ sagt macht Gewinn.
  4. Bearbeiten Sie jeden Vorgang bis zur machbaren Grenze. Legen Sie niemals einen Vorgang zurück ohne etwas in Gang gebracht zu haben. Notieren Sie Entscheidungen / Ergebnisse und ordnen Sie den Vorgang zur Wiedervorlage ein.
  5. Schöpfen Sie alle Möglichkeiten der Delegation aus. (Warum: Selbstentlastung / Mitarbeiterförderung / Kostenreduktion, Wer: Qualifikation / Verfügbarkeit / Zuständigkeit, Wie: Konsequente Anweisung mit Feedback / Terminierung / Zwischen- und Endkontrolle)
  6. Bauen Sie eines optimales Team auf, indem Sie eine konkrete Teammission definieren, die Verhaltensweisen der Mitglieder kennen und berücksichtigen, die Aufgabe / Rolle der Mitglieder formuliert sind, eine echte Mannschaftsdisziplin herrscht, Teamsympathie vorliegt und das Team problemlösungsorientiert agiert.

N – Nachkontrollen durchführen

  1. Haken Sie erledigte Tätigkeiten ab, oder streichen Sie diese durch und machen Sie damit Erfolge transparent.
  2. Führen Sie an den entscheidenden Stellen Kontrollen durch.
  3. Akzeptieren Sie Fehler, lernen Sie aus Fehlern und vermeiden Sie das Vertuschen und Wiederholen von Fehlern.
  4. Identifizieren und Beseitigen Sie Reibungsverluste, Zeitfresser und unrationeller Gewohnheiten durch kritische Selbstbeobachtung, Abgleich mit entsprechenden Checklisten und mit Unterstützung von Außen.
  5. Spiegeln und Optimieren Sie Ihre Planung (z.B. Aufwandsschätzung). Führen Sie ein Verlaufsprotokoll Ihrer Tätigkeiten durch und Beseitigen Sie Schwachpunkte. (Tätigkeit+Uhrzeit / Zeit und Energieaufwand gerechtfertigt? / Zeitpunkt nach Leistung/Störkurve optimal? / Alle Möglichkeiten der Delegation ausgeschöpft? / Alle Möglichkeiten der technischen Hilfsmittel ausgeschöpft? / Zeitfresser vermieden? / Wurde das Ergebnis abgesichert?)

Erhalt und Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit

  1. Nutzen Sie spezielle Atemtechniken und das „Sonnengebet“ am Morgen um Energie für den Tag zu tanken.
  2. Setzen Sie regelmäßig einmal am Tag für ca. 10 bis 20 Minuten Entspannungsmethoden ein, um verbrauchte Energie wieder aufzuladen. (z.B. Autogenes Training, Joga, …)
  3. Nehmen Sie Anlauf vor Steigungen, indem Sie vor neuen Herausforderungen gezielt mentale Energie aufbauen / ansammeln. Dies erreichen Sie durch positive Erlebnisse / Ereignisse (z.B. Erfolge, Urlaub, …) und durch die Technik der positiven Selbstprogrammierung (Positiven Ablauf vor dem Einschlafen vorstellen).
  4. Machen Sie Erfolge durch Sammlung / Auflistung sich selbst transparent und motivieren Sie sich durch Planung einer Selbstbelohnung im Erfolgsfall (z.B. Restaurantbesuch).
  5. Suchen Sie sich Vorbildern in Ihrem Kollegenumfeld und versuchen Sie diesen nachzueifern.

Identifizierung und Beseitigung von Energielecks und -blockaden

  1. Richten Sie ein Frühwarnsystem zur Erkennung von Fehlentwicklungen hinsichtlich Boreout (= Unterforderung) und Burnout (=Überforderung) ein. Ergreifen Sie rechtzeitig Gegenmaßnahmen zur Vermeidung von Misserfolgen + Frust und dem damit verbundenen Energieverlust.
  2. Vermeiden Sie chronischen Stress und leben Sie nach dem Motto „Ich arbeite um zu leben.“. Hinterfragen Sie im Notfall Ihre Karriereziele, Kenntnisse, Fähigkeiten, Erfahrungen und Präferenzen sowie die beruflichen und privaten Rahmenbedingungen / Gegebenheiten.
  3. Vermeiden Sie Hast / Ungeduld durch konsequentes Einplanen eines Sicherheitszuschlages / Puffers (z.B. Anfahrt zu Termin) und Lernen Sie die hierdurch entstehenden Ruhe- und Leerlaufphasen zu akzeptieren.
  4. Vermeiden Sie einen Brain-Overflow (= Nicht-Abschalten-Können) durch Erarbeitung einer Lebensplanung, Festschreibung langfristiger persönlicher und beruflicher Ziele und durch Wahrung eines gesunden Verhältnisses zwischen Beruf und Familie.
  5. Entlarven Sie Ansätze von zwanghaften Antrieben (Ich muss perfekt sein, … mich anstrengen, … anderen gefallen, … den Termin unbedingt erreichen, … darf keine Schwäche zeigen).
  6. Erkennen Sie Killerphrasen und begegnen Sie diesen durch gut vorbereitete Gegenargumente (Das geht nicht. / Dafür haben wir keine Zeit. / Das haben wir schon alles versucht. / Wenn das funktionieren würde, wären schon andere darauf gekommen. / …)

Optimierung der persönlichen Effizienz, Effektivität und Qualität

  1. Verbessern Sie Ihre visuelle Gedächtnisleistung durch geeignete Gedächtnistrainingsmaßnahmen. Verdoppeln Sie Ihre Leseleistung durch Trainingsmaßnahmen zum „Rationellen Lesen“. Beschleunigen Sie Ihre Schreibleistung durch Erlernen des 10-Finger-Systems.
  2. Setzen Sie technische und methodische Hilfsmittel maximal ein: Arbeiten Sie mit Büroglyphen (Abkürzungen, Symbolen) und Stenographie zur Reduktion der Datenmenge und Verwenden Sie Flussdiagramme, Netzplantechniken und Mind Maps zur Strukturierung komplexer Problemstellungen.

Brainstorming

Darstellung von Ist-Zustand + Möglicher Problemursachen + Ziel.

Unstrukturierte gemeinsame Ideenfindung ohne Bewertung, Priorisierung, Filterung.

Beenden der Ideenfindung bei beginnender „Ermüdung“.

Stopptechnik

Kategorisierung der bisherigen Ideen.

Identifizierung unterrepräsentierter oder fehlender Kategorien.

Wiederholung der Ideenfindung mit Nutzung der anderen Techniken.

Analogietechnik

Annahme, dass das Problem in anderen „Systemen“ bereits gelöst ist.

Mitbewerber: Lösung erkennen + übernehmen.

Andere Branche oder Natur: Problem verallgemeinern.

Lösungen identifizieren, anpassen, zuschneiden, übertragen.

Umkehrtechnik

Ziel umkehren und damit Ist-Zustand verschlimmern.

Lösungen finden.

Entweder gefundene Lösung löst auch das eigentliche Problem.

Oder die Umkehrung tut es.

Oder die Verhinderung der Lösung beseitigt zumindest eine Schwachstelle.

Innovative Fusion

Zerlegen des Problems. / Finden von Teillösungen. / Zusammensetzen der gefundenen Lösungen zu Gesamtlösung.

Morphologischer Kasten: Zweidimensionales Ideenraster (Y = Parameter, X = Variable/Ausprägung).

Force Fit: Bekannte Lösungen fusionieren/kombinieren/verknüpfen/assoziieren und anschließend verifizieren ob es eine sinnvolle Kombination ist.

Bionik

Annahme: Natur hat Entwicklungsvorsprung von mehreren Millionen Jahren.

Hier ist schon alles entwickelt wurden.

Technische Biologie = Technische Abläufe der Biologie = Initialzündung für Analogietechnik.

Bionik = technische Umsetzung biologischer Ideen. = 1:1 Umsetzung durch Nutzung anorganischer statt organischer Materialien

Sparten: Gerätebionik, Verfahrensbionik, Sensorbionik, Neurobionik, Evolutionsbionik.

Brainwriting

635:

  • 6 Personen schreiben 3 Ideen in 5 Minuten auf ein Blatt Papier.
  • Danach geben Sie dieses Blatt an ihren Nachbarn weiter und erhalten somit selbst ein bereits beschriebenes Blatt.
  • Hierdurch lassen Sie sich zu weiteren 3 Ideen inspirieren und geben auch dieses Blatt nach 5 Minuten weiter.

Brainwritingpool:

  • So viel Ideen aufschreiben, wie einem einfallen.
  • Dann Blatt in Mitte legen und anderes nehmen.
  • Oder: Blatt am nächsten Morgen zur nächsten Abteilung bringen und selbst ein Blatt von einer anderen Abteilung erhalten.

Ideenpinnwand im Kaffeeraum:

  • Entspannte Atmosphäre und deutlich mehr Personen involviert.
  • Dadurch durchdachte und perfektionierte Ideen.

Jobrotation:

  • Mehrere Teams mit unterschiedlichen Problemen.
  • Nach 15 Minuten Raum und Themenwechsel.

Reizworttechnik

Wort ohne Problembezug zufällig auswählen.

Eigenschaften identifizieren.

Eigenschaften auf Problem übertragen.

Hierdurch ergeben sich neue Reize, Fragestellung, Betrachtungsweise.

Weitere Techniken zur Ideenoptimierung

Fragenkaskade bzw. W-Frage-Technik (Wie? Wo? Was? Wer? Wieso? Weshalb? Warum? …)

Ideenoptimierungstechnik (Positive oder negative Beziehung der Ideen untereinander identifizieren und berücksichtigen)

Szenariotechnik (Was wäre wenn?)

SWOT-Analyse (Strengths/Stärken, Weaknesses/Schwächen, Opportunities/Chancen, Threats/Risiken)

Innovatives Klima

Die Riesterrente. Eine Mogelpackung?

Bei der staatlichen Förderung der Riesterrente durch Zulage und Steuervorteil handelt es sich um eine geniale, mathematisch wohldurchdachte Mogelpackung. Die Förderung beträgt in Wahrheit 0,– Euro. Dennoch ist die Riesterrente alternativlos, denn sie ist, unter den Gesichtspunkten Förderung und Gewinnerwartung, die beste aller zur Zeit existierenden Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge!

Ich habe mich zwecks Schließung meiner eigenen Rentenlücke ausführlich mit dem Thema beschäftigt und am 05.01.2007 eine kleine Abhandlung dazu geschrieben. An dieser Stelle können Sie die aktuelle am 28.01.2013 letztmalig aktualisierte Version herunterladen:

Die Riesterrente. Eine Mogelpackung? Peter Weigel. Halle an der Saale, 28.01.2013. 263 KB

Morgentauelfe

Der weiße Nebel verbirgt den Wald
Und auch die feuchten Wiesen.
Es ist noch kühl, doch die Wärme kommt bald.
Das ist empirisch bewiesen.

Ein kleines Wesen, zart und schön,
Wäscht sich mit einem Tautropf‘.
Den Sonnenstrahl nutzt es als Fön,
Dann bindet es sich einen Zopf.

Den Fön hat es nicht ausgemacht,
Drum wird es langsam warm.
Der Nebel flieht so gegen Acht,
Und mit ihm der Morgentauelfenschwarm.

[Peter Weigel, 28.09.2007]
[Diese Gedicht ist das erste von vieren und entstanden während meines zweiwöchigen Spätsommerurlaubs auf der Insel Rügen und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Auf vier Postkarten verteilt wurden diese dann an vier auserwählte Arbeitskolleginnen versendet, die sich (glaube ich) sehr über diesen ungewöhnlichen Urlaubsgruß gefreut haben.]

Rotschatten

Die Sonnenstrahlen werden schwächer,
Sie färben sich rot und verlieren an Kraft.
Mühevoll klettern sie über Häuserdächer,
Die meisten haben‘s schon nicht mehr geschafft.

Das Ende ist nah – ich kann es hören.
Mein Schatten wird stärker und raunt mir zu:
„Ich weiß, ich soll dich beim Wandern nicht stören,
Doch der Tag ist um – leg dich zur Ruh‘!“

Und so sag‘ ich Adé zu Meer und Küste,
Drehe mich um und laufe zurück.
Meinen Schatten im Nacken, wenn der nur wüsste –
Im Traum geh‘ ich weiter, ein großes Stück!

[Peter Weigel, 29.09.2007]
[Diese Gedicht ist das zweite von vieren und entstanden während meines zweiwöchigen Spätsommerurlaubs auf der Insel Rügen und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Auf vier Postkarten verteilt wurden diese dann an vier auserwählte Arbeitskolleginnen versendet, die sich (glaube ich) sehr über diesen ungewöhnlichen Urlaubsgruß gefreut haben.]

Sonnenvertreibung

Dunkelheit und Stille hüllen mich ein,
Der Mond hat die Sonne vertrieben.
Ach könnte doch jetzt heute Morgen sein,
Oder ließe sich das Tagsende verschieben.

Die Gesetze der Physik verhindern dies,
Doch bleibt mir noch das Traumland.
Der wundervolle Tag, den ich gehen ließ,
Kommt zurück – inklusive Sandstrand.

Hier kann ich lachen und fröhlich sein,
Ohne Schmerzen, Probleme und Sorgen.
Kein Schatten, der mich schränkt beim Wandern ein,
Und so laufe ich Richtung morgen.

[Peter Weigel, 29.09.2007]
[Diese Gedicht ist das dritte von vieren und entstanden während meines zweiwöchigen Spätsommerurlaubs auf der Insel Rügen und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Auf vier Postkarten verteilt wurden diese dann an vier auserwählte Arbeitskolleginnen versendet, die sich (glaube ich) sehr über diesen ungewöhnlichen Urlaubsgruß gefreut haben.]

Tagserwachen

Ich bin umhüllt von Dunkelheit.
Alles ist still.
Es ist gestern.

Plötzlich. Ein einsamer Lichtstrahl
Betritt mein Zimmer und flüstert wortlos:
„Guten Morgen!“

Dann ein weiterer Lichtstrahl
Und ein Dritter und ein Vierter.
Es wird hell.

„Piep. Piep. Piep.“, macht mein Wecker.
Ich öffne die Augen.
Es ist heute.

[Peter Weigel, 28.09.2007]
[Diese Gedicht ist das vierte von vieren und entstanden während meines zweiwöchigen Spätsommerurlaubs auf der Insel Rügen und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Auf vier Postkarten verteilt wurden diese dann an vier auserwählte Arbeitskolleginnen versendet, die sich (glaube ich) sehr über diesen ungewöhnlichen Urlaubsgruß gefreut haben.]

Ja!

Der Himmel ist grau und voller Wolken.
Es ist auch dunkler als es gestern war.
Ein Bauer hat seine Kuh gemolken.
Jemand kauft die Milch und bezahlt in bar.

Es fällt ein feiner Nieselregen
Auf mich herab – es ist nass und kalt.
Ich geh‘ auf stark bepfützten Wegen,
Vorbei an Bäumen kahl und alt.

Dort drüben steht ein altes Gasthaus,
Da wird gesungen, getanzt, gelacht.
Der Wirt macht sicher bald das Licht aus,
Die Gäste gehen – kommen wieder, nächste Nacht.

Ich aber wandle schon seit Stunden
Durch diese lebensfeindliche Welt.
Hab‘ das Tageslicht noch nicht gefunden,
Nur einen Hund, der grundlos bellt.

Und dann auf einmal geschieht ein Wunder:
Der Regen hört auf, der Nebel flieht.
Ein Sonnenstrahl klettert zu mir herunter.
Und singt dabei. Ein Stimmungslied?!

Nun also bricht an ein neuer Morgen,
Und ich breche ab ein kleines Stück.
Ein kleines Stück Sonne werd‘ ich mir borgen,
Geb‘ die geborgte Dunkelheit zurück.

Und vor mir schwebt ein Regenbogen.
War eben doch noch gar nicht da!?
„Ach ist das schön!“, denk‘ ich ungelogen.
Der Tag kann kommen. Ich sag‘ zum Leben ja!

[Peter Weigel, 04.11.2007]
[Dieses Gedicht, habe ich aus einer geringfügig depressiven Stimmung heraus geschrieben. Irgendwie hat es sich dann verselbständigt, indem über mehrere Tage hinweg immer wieder Strophen eingefügt oder verschoben wurden. Das Ergebnis ist ein siebenstrophiges Gedicht, das den Weg aus der Depression heraus gefunden hat und eindeutig als lebensbejahend eingestuft werden kann. Ich hoffe Selma Meerbaum-Eisinger hätte, würde sie noch unter uns weilen, nichts dagegen einzuwenden, dass ich sowohl den Titel „Ja!“, als auch das Motiv des „grundlos bellenden Hundes“ aus zwei ihrer vielen wunderschönen Gedichte übernommen habe.]

Der erste Schnee

Kalt ist es draußen, eisig kalt,
Sowohl in der Stadt, als auch im Wald.
Die Tiere frieren, die Menschen auch.
Schuld ist der kühle Winterhauch.

Der Himmel ist blau, die Luft ist klar,
Vorbei zieht eine Kranichschar.
Wer fliegen kann, der flieht gen Süden,
Bevor die Winterstürme wüten.

Die Sonne wirkt müde und ziemlich schwach,
Sie ist auch weniger Stunden wach.
Ist sie vielleicht krank? Könnte doch sein!?
Das erklärt den kraftlosen Sonnenschein.

Photosynthese ist da ineffektiv,
Das merken die Blätter ganz instinktiv.
Sie färben sich gelb, braun oder rot,
Fallen ab und sind dann tot.

Auch tot erfüllen sie einen Zweck,
Dienen dem Igel als Versteck.
Es versteckt sich auch die Winterfee,
Wartet geduldig – auf den ersten Schnee.

Der erste Schnee fiel über Nacht.
Er fiel vom Himmel, leis‘ und sacht…

[Peter Weigel, 24.11.2007]
[Ein sehr schöner kalt-sonniger Herbsttag hat mich zu diesem Gedicht inspiriert. Es soll zum einen zeigen, dass auch der Herbst sehr schöne Tage haben kann. Zum anderen soll es aber auch klar machen, dass es sich bei dem Herbst nur um die kurze Übergangsphase vom warmen Spätsommer zum schneereichen Frühwinter handelt.]

Betreff: Schneeflöckchen Weißröckchen. Ort: Da wo viel Schnee liegt.

Die Woche fängt ja richtig gut an,
Denn wir bauen halb elf den weltschönsten Schneemann.

Auch an das Danach hab‘ ich gedacht,
Denn das wird sein eine Schneeballschlacht.

Und glaubt bloß nicht, ihr könntet euch davor drücken.
Denn dann werde ich eure Gesichter mit Schnee bestücken.
(Soll heißen, ihr werdet eingeseift!)

Drum sagt jetzt alle schön fleißig zu.
Und Dana! Es geht auch ohne Handschuh‘!

[Peter Weigel, 27.02.2006]
[Dieses Gedicht war eine Einladung für einen „wichtigen geschäftlichen Termin“ an einige meiner Arbeitskolleginnen und -kollegen. Aber irgendwie kam der Termin dann leider nicht zustande…vielleicht lag es am Schnee…oder doch am Gedicht?!]

Dein Geburtstag

Liebste Mutti heut‘ ist dein Tag.
Und weil ich dich ja so sehr mag,
Wünsch‘ ich dir Gesundheit und viel Freude.
Immer! Aber besonders heute!

[Peter Weigel, 19.02.2010]
[Ein Gedicht, das anderen Freude schenkt, muss nicht immer lang sein. Dieses Gedicht war ein Geschenk an meine liebe Mutti zu Ihrem Geburtstag.]

Entlein

Zwei Enten mit Kindern sind jetzt auf dem Teich.
Sie schnattern ganz leise, dass niemand es weiß.
Sie schwimmen im Wasser, viel besser als du
Und ich bin ganz leise und guck ihnen zu.

Sie schwimmen nach Hause, ich seh’s ganz genau.
Vorn schwimmt der Vater und hinten die Frau.
Nun liegen Sie alle in ihrem Nest
Und schlafen bis morgen früh ganz fest.

[Peter Weigel, 1988-90]
[Dieses Gedicht stammt aus meiner Kinderzeit. Wann es genau entstanden ist, lässt sich leider nicht mehr exakt rekonstruieren.]

Winter adé, Wolken im Schnee

Winter adé, Wolken im Schnee.
Wolken als Schäfelein, Wolken sind wirklich fein.
Winter adé, Wolken im Schnee.

Winter adé, Wolken im Schnee.
Wolken als Röselein, rot wie das Jäckelein.
Winter adé, Wolken im Schnee.

Winter adé, Wolken im Schnee.
Wolken im Himmelein, Wolken sind manchmal klein.
Wolken adé, tut gar nicht weh.

[Susanne Weigel + Peter Weigel, 1988-90]
[Dieses Gedicht stammt aus meiner Kinderzeit. Wann es genau entstanden ist, lässt sich leider nicht mehr exakt rekonstruieren.]